Vor einer kleinen Kirche mit spitzem Turm stehen mehrere Bänke und ein Brunnen auf einem gepflasterten Platz, umgeben von herbstlichen Bäumen und Gebäuden.

Talhausen

Postleitzahl 78736

Lage

Historie

Am 3. Mai 786 schenk­te Graf Ge­rold Güter in Tal­hau­sen dem Klos­ter St. Gal­len und er­hielt sie auf Le­bens­zeit für einen Le­hens­zins zu­rück. Egelof und Louf von Tale­hu­sin sind 1099 Zeu­gen bei Stif­tung des Klos­ters Al­pirs­bach. Spä­ter kam Tal­hau­sen an die Her­ren von Zim­mern; Jo­hann Wer­ner von Zim­mern ver­kauf­te den Ort 1513 an die freie Reichs­stadt Rott­weil. Tal­hau­sen war 1815 noch selb­stän­di­ge Ge­mein­de und erst spä­ter Teil­ge­mein­de von Epfen­dorf.
 
Tal­hau­sen liegt idyl­lisch an der Mün­dung eines Sei­ten­ta­les des Ne­ckars. Über dem Ort ragen die Über­res­te der Ruine Her­ren­zim­mern, ehe­mals Burg der Her­ren von Zim­mern, aus dem Wald­ver­band her­vor.
 
Auf der an­de­ren Ufer­sei­te des Ne­kars sind die mar­kan­ten und schrof­fen Aus­sichts­fel­sen des Tier­steins zu sehen. Ver­schie­de­ne Wan­der­we­ge füh­ren vom Ort aus zu den Aus­sichts­punk­ten, von denen man einen wun­der­ba­ren Aus­blick ins ro­man­ti­sche obere Ne­kar­tal hat.

Das Orts­bild ist ge­prägt von den gro­ßen Bau­ten der Schön­born Mühle. Bis zu ihrer Be­triebs­auf­ga­be im Jahr 2004 war die Mühle über lange Zeit grö­ß­ter Ar­beit­ge­ber im Ort.

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